Geplärr - der Klang der toten Dichter

Die Musik von Geplärr lässt sich im wesentlich in zwei Hauptströmungen gliedern:

 

Da wäre zunächst die Vertonung von Balladen und anderen Gedichten, vornehmlich des 18. und 19. Jhds. zu nennen. Bewusst verzichten wir auf das dichten eigener Texte, angesichts der Tatsache, das die alten Meister es um so vieles besser konnten? Unter diesen Meistern bilden Johann Wolfgang Goethe, Friedrich Hebbel, Eduard Mörike, aber auch Hermann Löns, Theodor Storm und Klaus Groth, sowie Joachim Ringelnatz und Georg Trakl zusammen mit etlichen weiteren einen bunten Reigen im Verzeichnis unserer Texte.

Lesen wir ein Stück aus dem reich überlieferten Fundus ihrer Werke, so entstehen in uns bisweilen kraftvolle Bilder, Stimmungen, Emotionen. Diese wiederum erwecken Ideen eines musikalischen Ausdrucks, einer Wendung, Akkordfolge oder Melodie. Das Metrum des Gedichts vermittelt einen Rhythmus, aus all dem bildet sich das Lied, die Worte erwachen zum Leben.

Ein gewisser Hang zum Düsteren und Morbiden in der Auswahl der Texte aber auch der musikalischen Gestaltung ist nicht zu leugnen und beruht auf der inspirierenden Faszination dieser Thematik.

 

Das Trägermaterial unserer Kompositionen sind unsere Instrumente, hauptsächlich Gitarre, Geige und Mandoline, nur gelegentlich unterstützt von Flöte, Sackpfeife und Perkussion, sowie natürlich unsere Stimmen.

Die genetische Information basiert in erster Linie auf Folk diverser europäischer Einfärbungen, gepaart mit vielerlei Einflüssen und Elementen aus Rock, Jazz und Klassik. Ein Spagat zwischen handfester Folklore und filigranem Kunstlied, wobei die exakte Mitte nur selten getroffen wird!

 

Unser zweites Standbein ist die Reanimierung alten,traditionellen heimischen Liedguts, in Form von Volksliedern und –balladen, Trink- und Spottliedern, politischen Liedern und auch des ein oder anderen Tänzchens. Hier bewegen wir uns – ohne es verhehlen zu wollen – in der Tradition der Folk-Größen der 70ger Jahre wie Zupfgeigenhansel, Liederjan, Fiedel Michel und Hannes Wader, um nur die wichtigsten zu nennen.

 

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